



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
KIF13A Double Nickase Plasmid (h) | sc-403751-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KIF13A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403751-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KIF13A kodiert einen Mikrotubuli-Motor der Kinesin-3-Familie, der den plusendgerichteten Transport von Membrankompartimenten antreibt und so den Vesikeltransport, die endosomale Dynamik sowie die polarisierte Lieferung von Fracht in migrierenden und differenzierenden Zellen prägt. Durch die Kopplung von Mikrotubuli an Rab-assoziierte Vesikel und Polarisationsregulatoren trägt KIF13A zu Prozessen wie Rezeptorrecycling, Membranumbau und Koordination des Zytoskeletts bei. Störungen des KIF13A-abhängigen Traffickings können Signalausgaben und die Positionierung von Organellen verändern und sind relevant für zelluläre Programme wie Immunfunktion, neuronalen Transport und Barrierebiologie. Genetische und funktionelle Studien haben KIF13A mit krankheitsassoziierten Signalwegen in Verbindung gebracht, die intrazellulären Transport sowie epitheliale oder immunologische Fehlregulation betreffen, was mechanistische Untersuchungen in humanen Zellmodellen nahelegt.
KIF13A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KIF13A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KIF13A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KIF13A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KIF13A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.