Date published: 2026-7-27

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KIAA0947 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-411728-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • KIAA0947 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • KIAA0947 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom KIAA0947 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom KIAA0947 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ICE1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    KIAA0947 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-411728-ACT
    20 µg
    $397.00

    Humanes ICE1 (auch als KIAA0947 bekannt) kodiert ein nukleäres regulatorisches Protein, das an der Transkriptionskontrolle und an zellulären, stressresponsiven Programmen beteiligt ist. Eine mit ICE1 assoziierte Aktivität wurde mit der chromatinabhängigen Regulation der Genexpression sowie der Koordination von Signaloutputs in Verbindung gebracht, die den Zellzyklusfortschritt und den Differenzierungszustand beeinflussen. Eine veränderte Expression oder Netzwerk-Konnektivität von ICE1/KIAA0947 wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten beobachtet, was seine Eignung als Knotenpunkt zur Untersuchung dysregulierter transkriptioneller Schaltkreise in komplexen Phänotypen stützt. Als Forschungsziel ist ICE1/KIAA0947 nützlich, um Effekte auf Signalweg-Ebene einer endogenen Hochregulation des Gens auf nachgeschaltete Transkriptome zu analysieren.

    KIAA0947 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ICE1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    KIAA0947 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ICE1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ICE1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen KIAA0947-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ICE1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von KIAA0947-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des KIAA0947-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ICE1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.