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KCTD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406758-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KCTD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406758-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes KCTD1 (Kaliumkanal-Tetramerisierungsdomäne-enthaltendes Protein 1) ist ein Adapterprotein mit BTB/POZ-Domäne, das an Protein-Protein-Interaktionen beteiligt ist, welche die ubiquitinvermittelte Proteostase und die transkriptionelle Kontrolle beeinflussen. KCTD1 wird mit der Modulation von Signalnetzwerken in Verbindung gebracht, die Zelldifferenzierung und Entwicklungsmuster steuern, was mit Funktionen BTB-Kelch-familienassoziierter Komplexe bei der Regulierung der Substratstabilität und von Genexpressionsprogrammen übereinstimmt. Genetische Variation in KCTD1 ist mit Entwicklungsstörungen assoziiert, darunter dem Scalp-Ear-Nipple-Syndrom, was seine Bedeutung für Morphogenese und die Biologie ektodermaler Zelllinien unterstreicht. Diese Merkmale machen KCTD1 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung von Signalwegen, die regulierten Proteinabbau, Transkriptionsregulation und Gewebeentwicklung miteinander verknüpfen.
KCTD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCTD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCTD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCTD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCTD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.