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KCNE1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404317-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KCNE1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404317-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KCNE1 kodiert eine Single-Pass-Transmembran-β‑Untereinheit, die die Funktion spannungsabhängiger Kaliumkanäle moduliert – insbesondere des KCNQ1/Kv7.1‑Komplexes, der den langsam verzögert rektifizierenden Strom (IKs) trägt. Durch die Feinabstimmung der Kanal‑Gating‑Kinetik, des Membrantransports (Traffickings) und der pharmakologischen Sensitivität trägt KCNE1 zur Regulation der kardialen Repolarisation und der zellulären Erregbarkeit bei. Diese Aktivität verknüpft KCNE1 mit elektrophysiologischen Signalwegen, die die Dauer des Aktionspotenzials und die Ionenhomöostase in Kardiomyozyten und anderen erregbaren Geweben steuern. Genetische Varianten oder eine dysregulierte Expression von KCNE1 wurden mit einer erblichen Arrhythmieanfälligkeit sowie auditorischen Phänotypen in Verbindung gebracht, vermittelt durch Effekte auf den Kaliumfluss im Herzen und im Innenohr.
KCNE1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNE1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNE1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNE1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNE1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.