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K-cadherin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401455-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
K-cadherin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401455-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDH6 kodiert K‑Cadherin, ein klassisches, calciumabhängiges Zell‑Zell‑Adhäsionsmolekül, das über homophile Interaktionen an Adherens Junctions den epithelialen Zusammenhalt und die Gewebemorphogenese unterstützt. Durch die Kopplung an Catenine und das Aktin‑Zytoskelett trägt K‑Cadherin zu kontaktabhängiger Signalübertragung, Zellpolarität und koordinierten Migrationsprogrammen bei. Die CDH6‑Expression ist während der Entwicklung ausgeprägt, unter anderem in Nieren‑ und Nervengewebe, und eine Fehlregulation wurde mit veränderten Adhäsionszuständen in Verbindung gebracht, die mit Tumorprogression und invasionsassoziierten Phänotypen einhergehen. Diese Eigenschaften machen CDH6 zu einem nützlichen Ziel, um die Dynamik cadherinvermittelter Zellkontakte, epitheliale‑mesenchymale Transitionen und adhäsionsabhängige Signalnetzwerke zu untersuchen.
K-cadherin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDH6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDH6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDH6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDH6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.