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JunD CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400713-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das menschliche JUND-Gen kodiert JunD, einen basischen Leucin-Zipper-Transkriptionsfaktor im AP-1-Komplex, der MAPK/ERK- und JNK-Signalwege integriert und so kontextabhängige Programme der Proliferation, Differenzierung, Stressanpassung und Apoptose reguliert. Durch Dimerisierung mit Mitgliedern der JUN- und FOS-Familie bindet JunD an TRE/CRE-ähnliche Elemente und moduliert dadurch die Expression von Immediate-Early-Genen sowie chromatinassoziierte transkriptionelle Antworten. JunD ist an der Redox-Homöostase sowie an zytokin- und wachstumsfaktorresponsiven Signalwegen beteiligt und beeinflusst unter oxidativem Stress die Zellzykluskontrolle und die mitochondriale Funktion. Eine fehlregulierte AP-1-Aktivität unter Beteiligung von JUN-Familienfaktoren, einschließlich JunD, ist mit onkogenen transkriptionellen Netzwerken, inflammatorischer Signalgebung und einer aberranten Umgestaltung gewebespezifischer Genexpressionsprogramme bei Krebs und anderen komplexen Erkrankungen verknüpft.
JunD Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen JUND-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
JunD Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des JUND-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der JUND-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen JunD-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native JUND-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von JunD-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des JunD-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem JUND-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.