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IRS-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400096-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IRS-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400096-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Insulinrezeptorsubstrat 1 (IRS1) kodiert IRS-1, ein zentrales Adapterprotein, das aktivierte Insulin- und IGF-1-Rezeptoren mit nachgeschalteten Signalwegen über PI3K–AKT–mTOR und RAS–MAPK koppelt. Die Tyrosinphosphorylierung von IRS-1 koordiniert die Rekrutierung von Effektoren mit SH2-Domäne und integriert Signale, die die Glukoseaufnahme, Glykogensynthese, Proteintranslation, Zellwachstum und das Überleben der Zelle regulieren. Die Funktion von IRS-1 wird durch inhibitorische Serin/Threonin-Phosphorylierung sowie Rückkopplung durch mTOR/S6K moduliert, wodurch Insulinsensitivität und die Dynamik der Nährstoffsignalgebung geprägt werden. Eine dysregulierte IRS1/IRS-1-Signalübertragung ist intensiv im Kontext von Insulinresistenz und metabolischem Syndrom untersucht; eine veränderte Verschaltung der Signalwege ist zudem für proliferative und Stressantwort-Phänotypen bei Krebs und anderen komplexen Erkrankungen relevant.
IRS-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IRS1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IRS1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IRS1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IRS1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.