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IRP-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401710-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IRP-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401710-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **IREB2** kodiert das Eisenregulationsprotein 2 (IRP-2), einen zytosolischen RNA-bindenden Faktor, der den Eisenstoffwechsel posttranskriptionell steuert, indem er eisenresponsive Elemente in Ziel-mRNAs erkennt. IRP-2 moduliert die Stabilität und Translation zentraler Transkripte des Eisenhaushalts, darunter der Transferrinrezeptor (TFRC) und Ferritin-Untereinheiten (FTH1/FTL), und koordiniert so Eisenaufnahme, -speicherung und -verwertung. Seine Aktivität ist eng an die zelluläre Eisenverfügbarkeit und den Redoxstatus gekoppelt und steht in Wechselwirkung mit der mitochondrialen Funktion, der Hämbiosynthese und Signalwegen des oxidativen Stresses. Eine dysregulierte IREB2/IRP-2-Signalisierung wurde mit der Eisen-Dyshomöostase in Verbindung gebracht, wie sie bei Neurodegeneration, anämieassoziierten Phänotypen und ferroptose-relevanten Stressantworten beobachtet wird, und stellt damit einen nützlichen Angriffspunkt für mechanistische Studien der Metallhomöostase dar.
IRP-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IREB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IREB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IREB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IREB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.