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IRF-4 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421148-ACT | 20 µg | $397.00 |
Maus-Irf4 kodiert IRF-4, einen in Lymphozyten stark vertretenen Transkriptionsfaktor, der Genprogramme koordiniert, welche die Differenzierung, Aktivierung und Effektor-Funktion von Immunzellen steuern. IRF-4 integriert Signale nach Antigenrezeptor-Aktivierung und Zytokin-Einwirkungen, um Transkriptionsnetzwerke zu regulieren, die an der B‑Zell-Reifung, der Plasmazellentwicklung, der Keimzentrumsdynamik und der T‑Zell-Polarisation beteiligt sind. Durch Interaktionen mit Partnern wie PU.1/SPI1, Faktoren der BATF-Familie und NF‑κB-assoziierten Signalwegen trägt IRF-4 dazu bei, die Chromatinzugänglichkeit und die linien-/zelltypspezifische Nutzung von Enhancern zu formen. Eine fehlregulierte IRF-4-Aktivität wird mit aberranten Immunantworten und Mechanismen entzündlicher Erkrankungen in Verbindung gebracht, was Irf4 zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung von Immunsignalgebung und transkriptioneller Kontrolle in Mausmodellen macht.
IRF-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Irf4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IRF-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Irf4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Irf4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IRF-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Irf4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IRF-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IRF-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Irf4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.