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IRF-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421146-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Irf1 kodiert den Interferon-Regulationsfaktor 1 (IRF‑1), einen nukleären Transkriptionsfaktor, der durch Interferone vom Typ I und II induziert wird und Signale aus Zytokinen sowie der Erkennung von Pathogenen in Genexpressionsprogramme integriert. IRF‑1 koordiniert angeborene und adaptive Immunfunktionen, indem es interferon-stimulierte Gene, die Antigenpräsentationsmaschinerie und proinflammatorische Transkriptionsnetzwerke nachgeschaltet von JAK/STAT- und verwandten Signalwegen reguliert. Darüber hinaus trägt es zur Kontrolle des Zellzyklus und zur Apoptose bei und verknüpft damit Immunaktivierung mit Wachstumsregulation und Stressantworten. Eine dysregulierte IRF‑1-Aktivität wird mit veränderter antiviraler Abwehr, immunvermittelter Entzündung und Tumor‑Immun-Interaktionen in Verbindung gebracht, weshalb Irf1 ein häufiges Ziel in mechanistischen Studien der Immunologie und Krebsbiologie ist.
IRF-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Irf1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Irf1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Irf1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Irf1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.