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IP3KC CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-408964-ACT | 20 µg | $397.00 |
ITPKC kodiert die Inositol-1,4,5-trisphosphat-3-Kinase C (IP3KC), ein Enzym, das Inositol-1,4,5-trisphosphat (IP3) phosphoryliert und dadurch IP4 erzeugt. Auf diese Weise moduliert es die IP3-abhängige Mobilisierung von Ca2+ aus intrazellulären Speichern. Indem IP3KC die zytosolische Ca2+-Dynamik formt, beeinflusst es nachgeschaltete Signalkaskaden, die Second-Messenger-Flüsse mit Transkriptionsprogrammen koppeln, darunter Signalwege, die mit der Lymphozytenaktivierung und der allgemeinen Immunzell-Signalübertragung verknüpft sind. Veränderte ITPKC-Aktivität wurde mit fehlregulierten Ca2+-abhängigen Antworten und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht, was das Gen für mechanistische Studien zur Signalintegration und Immunzellfunktion relevant macht. Als Knotenpunkt im Phosphoinositid-Stoffwechsel und der Ca2+-Signalgebung wird IP3KC häufig in Kontexten untersucht, in denen stimulusabhängige Transkription und zelluläre Aktivierungsschwellen im Fokus stehen.
IP3KC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ITPKC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IP3KC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ITPKC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ITPKC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IP3KC-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ITPKC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IP3KC-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IP3KC-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ITPKC-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.