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IL-1ra Double Nickase Plasmid (m) | sc-421102-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-1ra Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421102-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Il1rn kodiert den IL‑1‑Rezeptorantagonisten (IL‑1ra), einen endogenen kompetitiven Inhibitor der IL‑1α/IL‑1β‑Signalübertragung, der die Aktivierung von IL‑1R1 sowie nachgeschalteter MyD88‑abhängiger NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege begrenzt. Durch die Dämpfung proinflammatorischer Transkriptionsprogramme und der Zytokinverstärkung trägt IL‑1ra zur Regulation der Aktivierung angeborener Immunzellen, der Rekrutierung von Leukozyten und der Gewebehomöostase bei. Eine veränderte Il1rn‑Aktivität wird genutzt, um fehlregulierte Entzündung zu modellieren, einschließlich arthritisähnlicher Phänotypen, entzündlicher Darmpathologie und Hautentzündung, und bietet damit eine gut handhabbare Achse zur Untersuchung von Rückkopplungen in Zytokinnetzwerken und Mechanismen der Entzündungsauflösung.
IL-1ra Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Il1rn-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Il1rn abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Il1rn-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Il1rn-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.