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IL-1α Double Nickase Plasmid (h) | sc-418057-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-1α Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418057-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Human IL1A kodiert Interleukin‑1 alpha (IL‑1α), ein proinflammatorisches Zytokin, das von epithelialen und myeloischen Zelllinien gebildet wird und sowohl als membranassoziierter Ligand wirken als auch als Alarmin fungieren kann, das bei Zellschädigung freigesetzt wird. IL‑1α signalisiert hauptsächlich über IL‑1R1 und aktiviert dabei MyD88‑abhängige Signalkaskaden, die NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege anschalten und so die Transkription von Chemokinen, Adhäsionsmolekülen und sekundären Zytokinen antreiben. Diese Achse trägt zur Rekrutierung von Leukozyten, zu Fieber und Akut‑Phase‑Reaktionen sowie zum koordinierten Umbau stromaler und endothelialer Kompartimente während einer Entzündung bei. Eine fehlregulierte IL‑1α‑Aktivität ist an chronisch‑entzündlichen Erkrankungen und tumorassoziierter Entzündung beteiligt, wodurch IL1A ein relevanter Knotenpunkt für die Analyse von Zytokinnetzwerken und der angeborenen Immunantwort ist.
IL-1α Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.