



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
IFI-204 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421033-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IFI-204 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421033-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Ifi204 kodiert IFI‑204, ein murines, interferoninduzierbares Mitglied der p200‑Familie, das als nukleinsäureabhängiger Regulator der angeborenen Immunität fungiert. IFI‑204 ist an der Erkennung zytosolischer DNA beteiligt und moduliert Programme interferonstimulierter Gene, wobei es nachgeschaltete Signalwege über STING–TBK1–IRF3 und verwandte entzündliche transkriptionelle Netzwerke mitprägt. Über die Pathogenabwehr hinaus wird IFI‑204 mit der Kontrolle der Zellzyklusprogression, Differenzierung und seneszenzassoziierten Programmen in immunologischen und stromalen Kontexten in Verbindung gebracht. Eine fehlregulierte IFI‑204‑Aktivität ist daher relevant für Modelle von Autoinflammation, antiviraler Abwehr und tumorassoziierter Immun-Signalgebung, bei denen Interferonwege und DNA‑Sensorik Krankheitsphänotypen beeinflussen.
IFI-204 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ifi204-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ifi204 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ifi204-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ifi204-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.