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Id2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400550-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Id2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400550-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Human ID2 (Inhibitor of DNA binding 2) kodiert ein Helix-Loop-Helix-Protein, dem eine DNA-Bindedomäne fehlt und das als dominant-negativer Regulator von E-Proteinen wirkt, um Transkriptionsprogramme zu modulieren, die Proliferation, Linienfestlegung und Differenzierung steuern. Id2 integriert Signale aus entwicklungs- und stressassoziierten Signalwegen, darunter TGF-β/BMP- und Notch-bezogene Netzwerke, und beeinflusst dadurch die Zellzykluskontrolle und Schicksalsentscheidungen in immunologischen, neuronalen und epithelialen Kontexten. Eine fehlregulierte ID2-Expression und -Aktivität wird mit veränderten Differenzierungszuständen und abnormen Wachstumsphänotypen in Verbindung gebracht, was ID2 zu einem geeigneten Ansatzpunkt für die Untersuchung von Mechanismen zellulärer Plastizität und der Tumorbiologie macht. ID2 ist zudem relevant für die Forschung zur Entwicklung und Funktion von Immunzellen, da es die transkriptionellen Schaltkreise mitprägt, die der lymphoiden und myeloiden Spezifizierung zugrunde liegen.
Id2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ID2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ID2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ID2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ID2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.