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I2PP2A Double Nickase Plasmid (h) | sc-400881-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
I2PP2A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400881-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SET kodiert I2PP2A (auch bekannt als SET/TAF-Iβ), ein multifunktionales nukleäres Phosphoprotein, das die Proteinphosphatase 2A (PP2A) hemmt und phosphorylierungsabhängige Signalwege moduliert. I2PP2A ist über Wechselwirkungen mit Histonen und Faktoren der Nukleosomenassemblierung an der Chromatinorganisation und epigenetischen Kontrolle beteiligt und beeinflusst dadurch Transkriptionsprogramme, DNA-Replikation und DNA-Schadensantworten. Durch die Begrenzung der PP2A-Aktivität beeinflusst SET MAPK/ERK-, AKT- und Zellzyklus-Checkpoint-Signalwege und prägt so Proliferations- und Stresssignalantworten. Eine dysregulierte SET-Expression oder -Funktion wurde mit einer veränderten Phosphatase-Balance und Chromatinzuständen in verschiedenen Krebszusammenhängen sowie anderen Phänotypen in Verbindung gebracht, die mit Proliferation oder Genominstabilität assoziiert sind.
I2PP2A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SET-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SET abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SET-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SET-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.