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HXK III Double Nickase Plasmid (h) | sc-403846-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HXK III Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403846-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane HK3-Gen kodiert Hexokinase 3 (HXK III), ein ATP-abhängiges Enzym, das Glukose zu Glukose-6-phosphat phosphoryliert. Damit wird Glukose der intrazellulären Verwertung zugeführt und die Nährstoffverfügbarkeit mit der Energieproduktion gekoppelt. Durch die Kontrolle des Eintritts in die Glykolyse und die Bereitstellung von Substraten für den Pentosephosphatweg sowie die Glykogensynthese trägt HXK III zur Ausprägung des zellulären Redoxgleichgewichts und der biosynthetischen Kapazität bei. Die HK3-Expression ist in hämatopoetischen und myeloischen Zelllinien angereichert, was ihre Aktivität mit der metabolischen Programmierung von Immunzellen während Aktivierung und Differenzierung verknüpft. Eine dysregulierte Hexokinase-Aktivität und veränderte Glukoseverwertung sind häufig mit der in Krebs- und Entzündungszuständen beobachteten metabolischen Reprogrammierung assoziiert, wodurch HK3 einen nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung krankheitsrelevanter Bioenergetik darstellt.
HXK III Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HK3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HK3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HK3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HK3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.