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HSP 90α Double Nickase Plasmid (m) | sc-420981-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HSP 90α Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420981-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Hsp90aa1** kodiert das induzierbare zytosolische Chaperon **HSP90α**, eine zentrale Komponente des Proteostase-Netzwerks, die eine breite Palette von Client-Proteinen – darunter Kinasen, Steroidrezeptoren und Transkriptionsfaktoren – stabilisiert und zur Reifung bringt. HSP90α kooperiert mit Co-Chaperonen wie **CDC37** sowie der **HSP70**-Maschinerie, um Proteinfaltung, Qualitätskontrolle und die stressabhängige Umgestaltung von Signalkomplexen zu regulieren. Über diese Interaktionen beeinflusst es Signalwege wie **MAPK/ERK**, **PI3K–AKT** und die Steroidhormon-Signalgebung und wirkt damit auf Zellzyklusprogression, Apoptose und Antworten auf proteotoxischen Stress ein. Eine dysregulierte HSP90α-abhängige Chaperonierung wurde in Modellen der Krebsbiologie, Neurodegeneration und inflammatorischem Stress mit veränderter Signalrobustheit und Proteinhomöostase in Verbindung gebracht.
HSP 90α Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hsp90aa1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hsp90aa1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hsp90aa1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hsp90aa1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.