Date published: 2026-7-11

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HoxA1 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-420899-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • HoxA1 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • HoxA1 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom HoxA1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom HoxA1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Hoxa1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    HoxA1 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-420899-ACT
    20 µg
    $397.00

    Hoxa1 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxA1, einen frühen Entwicklungsregulator, der während der Embryogenese zur Etablierung der anterior–posterioren Musterbildung und der positionsspezifischen Identität beiträgt. HoxA1 wirkt in Transkriptionsprogrammen, die die Segmentierung des Hinterhirns, die Migration der Neuralleistenzellen und die Organogenese koordinieren, und integriert sich dabei in die übergeordnete Regulation des HOX-Netzwerks sowie in Signaleingänge wie die retinsäureabhängige Genexpression. In Mausmodellen führt eine veränderte Hoxa1-Aktivität zu Störungen der normalen Morphogenese und von Zellschicksalsentscheidungen, was Hoxa1 für die Untersuchung von Entwicklungsdefekten und genregulatorischen Schaltkreisen relevant macht. Als sequenzspezifischer DNA-bindender Faktor stellt HoxA1 einen gut untersuchbaren Knotenpunkt dar, um zu analysieren, wie entwicklungsbezogene Transkriptionsfaktoren Chromatin und nachgeschaltete Signalweg-Outputs umgestalten.

    HoxA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Hoxa1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    HoxA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Hoxa1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Hoxa1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HoxA1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Hoxa1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HoxA1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HoxA1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Hoxa1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.