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HLA-B Double Nickase Plasmid (h) | sc-400627-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HLA-B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400627-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HLA-B kodiert eine klassische schwere Kette des MHC der Klasse I, die sich mit β2‑Mikroglobulin zusammensetzt, um endogene Peptidantigene CD8⁺‑T‑Zellen zu präsentieren. Diese Achse der Antigenpräsentation prägt die Immunüberwachung, beeinflusst die thymische Selektion und die periphere Toleranz und ist mit Interferon-Signalwegen sowie Antigenverarbeitungswegen verbunden, an denen TAP und Komponenten des Immunoproteasoms beteiligt sind. Polymorphismen und eine veränderte Expression von HLA-B sind mit Unterschieden in der antiviralen und antitumoralen Immunerkennung verknüpft und stehen in Zusammenhang mit immunvermittelten Erkrankungen, darunter Morbus Bechterew und Arzneimittel-Überempfindlichkeitsreaktionen. Da HLA-B hochpolymorph ist und eine zentrale Rolle für die Zusammensetzung des Immunopeptidoms spielt, wird es häufig in Modellen zur Transplantationskompatibilität, Infektionsbiologie und Krebsimmunologie untersucht.
HLA-B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HLA-B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HLA-B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HLA-B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HLA-B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.