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HLA-A Double Nickase Plasmid (h) | sc-400294-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HLA-A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400294-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HLA-A kodiert eine klassische schwere Kette des MHC-Klasse-I-Komplexes, die sich mit β2‑Mikroglobulin zusammensetzt, um endogene Peptidantigene auf der Zelloberfläche zu präsentieren und so die Erkennung infizierter, transformierter oder gestresster Zellen durch CD8+‑T‑Zellen zu ermöglichen. Seine Expression und sein Peptidrepertoire werden durch Wege der Antigenprozessierung und -präsentation geprägt, darunter der proteasomale Abbau, der TAP-abhängige Peptidtransport und das Peptid-Loading im endoplasmatischen Retikulum. Variation oder Fehlregulation von HLA-A trägt zu veränderten Immunopeptidomen und zur Immunüberwachung bei und ist relevant für die Biologie viraler Infektionen, die Immunflucht von Tumoren, die Transplantationskompatibilität sowie die HLA-assoziierte Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen.
HLA-A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HLA-A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HLA-A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HLA-A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HLA-A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.