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Herc5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404993-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Herc5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404993-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HERC5 kodiert eine interferoninduzierbare E3-Ligase, die als wichtigste E3 für die Konjugation von ISG15 (ISGylierung) fungiert, neu synthetisierte Proteine modifiziert und so die angeborene antivirale Abwehr mitprägt. Herc5 lokalisiert an Ribosomen und koordiniert sich mit den E1- (UBE1L) und E2-Enzymen (UBE2L6), um als Reaktion auf Typ‑I‑Interferon die Proteinstabilität, den Proteintransport und immunologische Signaloutputs zu regulieren. Durch die Kontrolle der ISGylierungsdynamik beeinflusst HERC5 Signalwege, die mit Pathogenrestriktion, Stressantworten und Proteostase verknüpft sind; seine Fehlregulation wird in Zusammenhängen veränderter Interferon-Signalgebung und entzündlicher Zustände untersucht. Dieses Gen wird häufig als Knotenpunkt betrachtet, der ubiquitinähnliche Modifikationen mit Wirt‑Virus‑Interaktionen und immunvermittelten zellulären Phänotypen verbindet.
Herc5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HERC5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HERC5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HERC5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HERC5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.