Date published: 2026-7-11

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HCN3 Double Nickase Plasmid (h): sc-407361-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das HCN3 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • HCN3 Double-Nickase-Plasmid (h) und HCN3 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf HCN3 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: HCN3: sc-58621
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    HCN3 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-407361-NIC
    20 µg
    $410.00

    HCN3 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-407361-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    HCN3 kodiert einen durch Hyperpolarisation aktivierten, durch zyklische Nukleotide gesteuerten Ionenkanal (HCN), der zum Ih-Strom beiträgt, indem er während der Membranhyperpolarisation einen gemischten Na⁺/K⁺-Einstrom leitet. Durch die Verknüpfung von Spannungsabhängigkeit mit der Modulation durch zyklische Nukleotide hilft HCN3, das Ruhemembranpotenzial, die rhythmische Erregbarkeit und die Reaktionsfähigkeit auf neuromodulatorische Signale in erregbaren Zelltypen zu regulieren. Der Kanal ist an elektrophysiologischen Prozessen beteiligt, die mit schrittmacherähnlicher Aktivität und neuronalen Feuerungsmustern verknüpft sind, und steht in Verbindung mit cAMP-abhängigen Signalwegen, die die Membranleitfähigkeit feinabstimmen. Veränderte HCN-Kanalaktivität wurde mit dysregulierten Erregbarkeitsphänotypen in Verbindung gebracht, die in Forschungszusammenhängen zu Arrhythmien und Anfällen relevant sind, und unterstützt mechanistische Studien zur Ionenkanalfunktion in krankheitsrelevanten Zellmodellen.

    HCN3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HCN3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HCN3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HCN3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HCN3-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.