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GSTP1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402084-ACT | 20 µg | $397.00 |
GSTP1 kodiert die Glutathion-S-Transferase Pi 1, ein Entgiftungsenzym der Phase II, das die Konjugation von Glutathion an elektrophile Verbindungen katalysiert, darunter reaktive Metaboliten und Produkte der Lipidperoxidation. Durch die Regulation des zellulären Redoxgleichgewichts und des Xenobiotika-Stoffwechsels beeinflusst GSTP1 die Reaktionen auf oxidativen Stress, die Apoptose-Signalgebung und die Modulation des MAPK/JNK-Signalwegs. Eine veränderte GSTP1-Expression wird häufig im Zusammenhang mit der Anpassung an chemischen Stress und dem Arzneistoffmetabolismus untersucht, und eine epigenetische Regulation von GSTP1 wurde mit der Tumorbiologie in mehreren Gewebetypen in Verbindung gebracht. Als biomarkerassoziiertes Entgiftungsgen wird GSTP1 in Modellen der Karzinogenese, Entzündung und Umwelt-/Expositionsforschung häufig analysiert.
GSTP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GSTP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GSTP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GSTP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GSTP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GSTP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GSTP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GSTP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GSTP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GSTP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.