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GRK 2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-431016-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GRK 2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-431016-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse Grk2 kodiert die G‑Protein‑gekoppelte Rezeptorkinase 2 (GRK2), eine Serin/Threonin‑Kinase, die aktivierte GPCRs phosphoryliert und dadurch die Rekrutierung von β‑Arrestin, die Desensibilisierung des Rezeptors sowie den endozytotischen Transport fördert. Über die GPCR‑Regulation hinaus ist GRK2 mit Signalnetzwerken wie den MAPK/ERK‑ und PI3K/AKT‑Signalwegen verknüpft und kann über Interaktionen mit Adapterproteinen die Zytoskelettdynamik und die Zellmigration beeinflussen. Die GRK2‑Aktivität prägt die Antworten auf Katecholamine und Chemokine und verbindet sie damit mit der Modulation entzündlicher Signalgebung und stressresponsiver Signalwege. Eine fehlregulierte GRK2‑Expression oder -Signalgebung wurde in der Literatur mit veränderter kardiovaskulärer und metabolischer Signalübertragung sowie mit Änderungen der Tumorzellmotilität in Zusammenhang gebracht, was ihren Einsatz als mechanistisches Ziel in pfadfokussierten Forschungsmodellen unterstützt.
GRK 2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Grk2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Grk2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Grk2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Grk2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.