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gp91phox/CYBB/NOX2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400222-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
gp91phox/CYBB/NOX2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400222-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CYBB kodiert gp91phox (NOX2), die katalytische Membrankomponente des phagozytären NADPH-Oxidase-Komplexes, der während des oxidativen Bursts reaktive Sauerstoffspezies erzeugt. Die NOX2-Aktivität unterstützt die angeborene Immunabwehr, indem sie in Neutrophilen und Makrophagen die Superoxidproduktion antreibt, und beeinflusst nachgeschaltete redoxsensitive Signalwege, darunter MAPK und NF-κB, die Entzündungsreaktionen prägen. Eine Störung der CYBB-Funktion ist mit einer beeinträchtigten mikrobiellen Abtötung und einer veränderten inflammatorischen Homöostase verbunden, was CYBB zu einem zentralen Knotenpunkt in Studien zur Phagozytenbiologie macht. CYBB wird außerdem als Modell-Lokus genutzt, um Aufbau und Regulation mehrteiliger Oxidasekomplexe sowie kompartimentierte ROS-Signalgebung zu untersuchen.
gp91phox/CYBB/NOX2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CYBB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CYBB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CYBB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CYBB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.