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GCN5 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420512-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
GCN5 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420512-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Kat2a** codiert **GCN5**, eine Lysin-Acetyltransferase, die Histon H3 (einschließlich H3K9 und H3K14) acetyliert und dadurch die Chromatinzugänglichkeit sowie die transkriptionelle Aktivierung fördert. Als Kernbestandteil mehruntereinheitiger Koaktivator-Komplexe wie **SAGA** und **ATAC** integriert GCN5 Signaleingänge in RNA-Polymerase-II-abhängige Genexpressionsprogramme, die Zellzyklusprogression, Differenzierung und Stressantworten steuern. Die Kat2a-Aktivität beeinflusst Enhancer- und Promotor-Dynamik, die DNA-Schadensantwort und die Regulation metabolischer Gene durch koordinierte Histonacetylierung und Koaktivierung von Transkriptionsfaktoren. Eine fehlregulierte, GCN5-abhängige epigenetische Kontrolle wurde mit aberranter Proliferation und fehlerhafter Festlegung von Zelllinien (Lineage-Spezifikation) in Verbindung gebracht, wodurch Kat2a einen nützlichen Knotenpunkt zur Modellierung chromatingetriebener Mechanismen in krankheitsrelevanten zellulären Zuständen darstellt.
GCN5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Kat2a-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GCN5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Kat2a-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Kat2a-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GCN5-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Kat2a-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GCN5-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GCN5-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Kat2a-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.