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GAPDH Double Nickase Plasmid (h) | sc-400002-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GAPDH Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400002-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GAPDH kodiert die Glycerinaldehyd-3-phosphat-Dehydrogenase, ein konserviertes zytosolisches Enzym, das einen Schlüsselschritt der Glykolyse katalysiert und den Glukosestoffwechsel über den NAD+/NADH-Zyklus mit der ATP-Produktion und der Redoxhomöostase verknüpft. Über seine metabolische Funktion hinaus ist GAPDH an zellulären Stressantworten beteiligt, darunter die Regulation der Apoptose, RNA-Bindung sowie nukleäre Signalprozesse unter oxidativen oder nitrosativen Bedingungen. Als zentraler Knotenpunkt des Energiestoffwechsels werden Expression und Aktivität von GAPDH häufig bei Hypoxie und metabolischer Umprogrammierung moduliert – Prozesse, die für Tumorbiologie, Neurodegeneration und entzündliche Zustände relevant sind. Seine ubiquitäre, hohe Basalexpression macht GAPDH außerdem zu einem häufig verwendeten Referenzziel in Genexpressions- und Proteomik-Workflows; gezielte Perturbationen können dabei helfen, Normalisierungsbias und metabolische Störfaktoren zu beurteilen.
GAPDH Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GAPDH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GAPDH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GAPDH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GAPDH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.