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galectin-8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401785-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
galectin-8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401785-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LGALS8 kodiert Galectin-8, ein Tandem-Repeat-β-Galaktosid-bindendes Lektin, das als glykanabhängiger Sensor für Membranschäden und als Modulator von Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen fungiert. Galectin-8 ist an der selektiven Autophagie beteiligt, indem es freigelegte Glykane auf rupturierten Endomembranen erkennt und nachgeschaltete Effektoren rekrutiert, die die Xenophagie und die Beseitigung beschädigter Vesikel fördern. Zudem beeinflusst es Integrin-Signalwege, Zelladhäsion und intrazellulären Transport und verknüpft so die Erkennung extrazellulärer Glykoproteine mit intrazellulären Stressantwort-Signalwegen. Eine fehlregulierte LGALS8-Expression und lektinvermittelte Signalübertragung wurden mit entzündlichen Prozessen, Pathogen‑Wirt‑Interaktionen und krebsassoziierten Phänotypen wie veränderter Adhäsion und Invasion in Verbindung gebracht, was mechanistische Studien in immunologischen und epithelialen Kontexten unterstützt.
galectin-8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LGALS8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LGALS8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LGALS8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LGALS8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.