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galectin-4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404255-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes **LGALS4** kodiert **Galectin-4**, ein β‑Galactosid-bindendes Lektin, das im gastrointestinalen Epithel angereichert ist und zur epithelialen Polarität, zur Zell‑Zell- und Zell‑Matrix-Adhäsion sowie zur Organisation der mukosalen Barriere beiträgt. Galectin-4 bindet an glykosylierte Rezeptoren und Membran-Mikrodomänen, um Trafficking, Signalübertragung und Programme der Zelldifferenzierung zu modulieren, und steht in Verbindung mit Signalwegen, die Entzündung, die Immun‑Epithel-Kommunikation und die epitheliale Homöostase steuern. Eine dysregulierte LGALS4-Expression wurde bei gastrointestinalen Erkrankungen und in der Tumorbiologie beschrieben, wobei veränderte Lektin‑Glykan-Interaktionen Invasion, Migration und das Immunmikromilieu beeinflussen können. Als sezerniertes und membranassoziiertes Lektin wird Galectin-4 außerdem als Marker eingesetzt, um epitheliale Zustandsübergänge und glykosylierungsabhängige Signalgebung zu untersuchen.
galectin-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LGALS4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
galectin-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LGALS4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LGALS4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen galectin-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LGALS4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von galectin-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des galectin-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LGALS4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.