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Fyn Double Nickase Plasmid (h) | sc-400152-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fyn Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400152-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FYN kodiert Fyn, eine nichtrezeptorische Tyrosinkinase der Src-Familie, die Signale von Immunrezeptoren, Integrinen und Wachstumsfaktorrezeptoren integriert und so über phosphorylierungsbasierte Mechanismen die Kontrolle von Proliferation, Überleben, Zytoskelett-Umbau und vesikulärem Transport reguliert. Fyn ist an der Signalübertragung des T‑Zell-Rezeptors, an B‑Zell-Rezeptorwegen sowie an nachgeschalteten Kaskaden einschließlich PI3K–AKT, MAPK/ERK und Fokaladhäsions-Signalisierung beteiligt und prägt dadurch Adhäsions- und Migrationsantworten. Im Nervensystem moduliert Fyn die synaptische Plastizität über NMDA‑Rezeptor- und myelinassoziierte Signalwege und beeinflusst so neuronale Differenzierung und Konnektivität. Eine fehlregulierte FYN‑Aktivität oder ‑Expression wird mit veränderter Immun-Signalgebung und onkogenen Kinase-Netzwerken in Verbindung gebracht und wurde zudem mit neurodegenerationsassoziierter Signalübertragung sowie aberranter Zellmotilität in Zusammenhang gebracht.
Fyn Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FYN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FYN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FYN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FYN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.