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FRP-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402086-ACT | 20 µg | $397.00 |
SFRP1 kodiert das sekretierte Frizzled-related Protein 1 (FRP-1), einen löslichen Modulator der Wnt-Signalübertragung, der an Wnt-Liganden bindet und die Interaktion mit Frizzled-Rezeptoren beeinflussen kann. Indem FRP-1 β‑Catenin‑abhängige Transkriptionsprogramme mitprägt, wirkt es sich auf Zellproliferation, Differenzierung, epithel–mesenchymale Dynamiken und die Gewebehomöostase aus. Eine veränderte SFRP1-Expression ist in der Krebsbiologie häufig mit einer fehlregulierten Aktivität des Wnt/β‑Catenin-Signalwegs assoziiert und steht zudem mit Umbauprozessen in Verbindung, die an Fibrose und entzündlichen Gewebereaktionen beteiligt sind. Als sekretierter Regulator ist FRP-1 außerdem für Studien zur parakrinen Signalübertragung und zu mikroumgebungsgetriebenem Crosstalk zwischen Signalwegen relevant.
FRP-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SFRP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FRP-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SFRP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SFRP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FRP-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SFRP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FRP-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FRP-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SFRP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.