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Fra1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420402-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fra1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420402-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Fosl1** kodiert das Fos-verwandte Antigen 1 (Fra1), einen basischen Leucin-Zipper-Transkriptionsfaktor, der mit JUN-Proteinen heterodimerisiert, um **AP-1**-Komplexe zu bilden und die reiz-/stimulusabhängige Genexpression zu regulieren. Fra1 integriert Signale aus dem **MAPK/ERK**-Weg und weiteren stressaktivierten Signalwegen, um Programme zu steuern, die mit Proliferation, Differenzierung, Migration und dem Umbau der extrazellulären Matrix verknüpft sind. In immunologischen und stromalen Kontexten trägt Fra1 zu inflammatorischen Transkriptionsnetzwerken und zur linienspezifischen Genregulation bei. Eine fehlregulierte AP-1/Fra1-Aktivität ist häufig mit onkogenen Signalzuständen und pathologischem Gewebeumbau assoziiert, wodurch **Fosl1** einen nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien zur Transkriptionskontrolle in krankheitsrelevanten Signalwegen darstellt.
Fra1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Fosl1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Fosl1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Fosl1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Fosl1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.