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FOXJ1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402226-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FOXJ1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402226-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FOXJ1 (forkhead box J1) kodiert einen Transkriptionsfaktor der Forkhead-Familie, der als übergeordneter Regulator der Bildung motiler Zilien fungiert und dabei das Andocken der Basalkörper, den Aufbau des Axonems sowie die Differenzierung multiziliierter Epithelzellen koordiniert. Es steuert die für den Zilienschlag und die mukoziliäre Clearance erforderlichen Transkriptionsprogramme und verknüpft epitheliale Polarität und Zytoskelettorganisation mit zilienabhängiger Signalgebung und Flüssigkeitsströmung. Die FOXJ1-Aktivität ist in Atemwegs- und Ependymlinien von zentraler Bedeutung, wo eine präzise Regulation die Gewebehomöostase und entwicklungsbedingte Musterbildung unterstützt. Eine fehlregulierte FOXJ1-Expression oder eine beeinträchtigte, durch FOXJ1 gesteuerte Ziliogenese ist mit ciliopathieassoziierten Phänotypen beim Menschen verbunden, darunter Defekte der mukoziliären Funktion sowie ependymale Auffälligkeiten mit Relevanz für einen Hydrozephalus.
FOXJ1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FOXJ1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FOXJ1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FOXJ1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FOXJ1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.