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FMNL1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404817-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FMNL1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404817-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Formin-ähnliches Protein 1 (FMNL1) ist ein Aktin‑Nukleations- und ‑Elongationsfaktor aus der Familie der diaphanous‑verwandten Formine, der über seine FH1/FH2‑Domänen die Filamentassemblierung und das Remodelling fördert. Es wird in hämatopoetischen Zelllinien stark exprimiert und unterstützt zytoskelettale Prozesse wie Zellpolarisierung, Adhäsion und gerichtete Migration, indem es die Signalübertragung von Rho‑GTPasen mit der dynamischen Aktinorganisation verknüpft. Die FMNL1‑Funktion trägt zur Migration von Immunzellen sowie zu phagozytischen oder synapsenähnlichen Interaktionen bei, indem sie protrusive Strukturen und membranassoziierte Aktinnetzwerke koordiniert. Eine dysregulierte FMNL1‑Expression oder ‑Signalgebung wurde mit verändertem Leukozytenverhalten in Verbindung gebracht und in mehreren hämatologischen sowie soliden Tumorkontexten beschrieben, was FMNL1 für mechanistische Studien zu Invasion, Immunregulation und zytoskelettabhängigen Phänotypen relevant macht.
FMNL1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FMNL1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FMNL1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FMNL1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FMNL1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.