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Flotillin-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400736-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Flotillin-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400736-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FLOT1 kodiert Flotillin-1, ein mit Lipid-Rafts assoziiertes Gerüstprotein, das an der Plasmamembran sowie in endosomalen Kompartimenten angereichert ist. Dort trägt es zur Organisation von Membran-Mikrodomänen bei und koordiniert den vesikulären Transport. Flotillin-1 ist an clathrinunabhängiger Endozytose, Rezeptorinternalisierung und der Dynamik des Zytoskeletts beteiligt und beeinflusst dadurch Signaltransduktionswege, die mit Wachstumsfaktor- und Immunrezeptorsignalen verknüpft sind. Über seine Funktionen in der Membranorganisation und endosomalen Sortierung kann FLOT1 die Zellmigration, Adhäsion und Stressantworten modulieren. Eine fehlregulierte Expression oder Lokalisation von Flotillin-1 wurde mit veränderten Signalnetzwerken und Phänotypen in Zusammenhang gebracht, die für die Krebsbiologie sowie für neurodegenerative und entzündliche Prozesse relevant sind, was seinen Einsatz als mechanistisches Ziel in Studien zu Zellsignalisierung und Membrantransport stützt.
Flotillin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FLOT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FLOT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FLOT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FLOT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.