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Fibrinogen β Double Nickase Plasmid (h) | sc-401819-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fibrinogen β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401819-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FGB kodiert die Beta-Kette des Fibrinogens, einen essenziellen Bestandteil des Fibrinogen-Hexamers (Aα-, Bβ- und γ-Ketten), der hauptsächlich von Hepatozyten sezerniert und während der Endphase der Gerinnungskaskade durch Thrombin gespalten wird. Nach der Aktivierung polymerisieren Fibrinmonomere und werden durch Faktor XIII quervernetzt, wodurch ein stabiler Fibrinthrombus entsteht, der die Hämostase mit Wundheilung und dem Umbau der extrazellulären Matrix verknüpft. Fibrinogen und Fibrin binden zudem an Thrombozytenrezeptoren (z. B. Integrin αIIbβ3) und modulieren inflammatorische Signalwege, was die Rekrutierung von Leukozyten und die Gefäßbiologie beeinflusst. Eine veränderte FGB-Expression oder Sequenzvariation ist mit quantitativen oder qualitativen Fibrinogendefekten assoziiert und trägt zu einer dysregulierten Gerinnselbildung bei; dies liefert einen mechanistischen Ansatzpunkt für Studien zu Thrombose, Blutungsphänotypen und entzündungsassoziierter vaskulärer Dysfunktion.
Fibrinogen β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FGB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FGB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FGB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FGB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.