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FGF-23 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-425719-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
FGF-23 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-425719-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Mouse Fgf23 kodiert FGF-23, einen endokrinen Fibroblasten-Wachstumsfaktor, der hauptsächlich von Osteozyten und Osteoblasten produziert wird und die systemische Homöostase von Phosphat und Vitamin D koordiniert. Über FGFR–Klotho-Komplexe hemmt FGF-23 die renale Phosphatrückresorption und moduliert Enzyme des Vitamin-D-Stoffwechsels, wodurch knochenabgeleitete Signale mit der Nierenfunktion verknüpft werden. Diese Achse ist in Signalwege des Mineralstoffwechsels integriert, darunter die PTH-Signalkaskade und FGF-Rezeptor–MAPK-Kaskaden, um das Phosphatgleichgewicht und die Mineralisierung des Skeletts aufrechtzuerhalten. Eine dysregulierte FGF-23-Aktivität ist mit einer abnormalen Phosphathandhabung sowie metabolischen Knochen-Nieren-Phänotypen assoziiert, was Fgf23 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung des Mineralstoffwechsels und des endokrinen Crosstalks in Mausmodellen macht.
FGF-23 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Fgf23-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FGF-23 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Fgf23-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Fgf23-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FGF-23-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Fgf23-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FGF-23-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FGF-23-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Fgf23-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.