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Ferrochelatase Double Nickase Plasmid (h) | sc-402043-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ferrochelatase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402043-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **FECH**-Gen kodiert die Ferrochelatase, das letzte Enzym der Hämbiosynthese, das in der mitochondrialen Matrix die Einlagerung von zweiwertigem Eisen in Protoporphyrin IX katalysiert und dadurch Häm bildet. Diese Aktivität unterstützt den oxidativen Stoffwechsel, indem sie Häm als prosthetische Gruppe für Hämoglobin, Myoglobin, Cytochrome, Katalasen und Stickstoffmonoxid-Synthasen bereitstellt. Die FECH-Funktion ist mit dem mitochondrialen Eisenhandling, dem Porphyrinstoffwechsel und der Redoxhomöostase verknüpft und nimmt damit eine zentrale Rolle in der zellulären Atmung und im Umgang mit reaktiven Sauerstoffspezies ein. Eine Fehlregulation von FECH wird mit Porphyrinakkumulation und Phänotypen eines Hämmangels in Verbindung gebracht, einschließlich erblicher Porphyrien wie der erythropoetischen Protoporphyrie, und wird im Kontext von Anämie, mitochondrialer Dysfunktion und photosensitivitätsassoziiertem zellulärem Stress untersucht.
Ferrochelatase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FECH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FECH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FECH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FECH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.