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Fatso Double Nickase Plasmid (m) | sc-424024-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fatso Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424024-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Fto** kodiert das Protein **Fatso**, eine Fe(II)/2‑Oxoglutarat‑abhängige Dioxygenase, die als RNA‑Demethylase wirkt und bevorzugt **N6‑Methyladenosin (m6A)** sowie verwandte methylierte Adenosine demethyliert. Durch die Modulation des RNA‑Methylierungsstatus beeinflusst Fatso Spleißen, Stabilität, Translation und Abbau von mRNA und formt damit Genexpressionsprogramme, die die Energiebilanz und Zellzustandsübergänge steuern. Die Fto‑Aktivität ist in Nährstoffsensorik‑ und Stoffwechsel‑Signalnetzwerke eingebunden, darunter Signalwege, die mit Adipogenese und mitochondrialer Funktion verknüpft sind. Eine fehlregulierte Fto‑Expression oder ‑Funktion wurde mit adipositasassoziierten Merkmalen und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, weshalb Fto ein häufig genutztes Ziel in Studien zur epitranskriptomischen Regulation und zu stoffwechselgetriebenen Krankheitsmechanismen ist.
Fatso Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Fto-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Fto abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Fto-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Fto-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.