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FA2H Double Nickase Plasmid (m) | sc-436124-NIC | 20 µg | $410.00 |
Fa2h kodiert die Fettsäure‑2‑Hydroxylase (FA2H), ein mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziiertes Enzym, das die 2‑Hydroxylierung langkettiger Fettsäuren katalysiert – ein Schlüsselschritt bei der Bildung 2‑hydroxylierter Sphingolipide und Galactosylceramide. Diese Lipide tragen zur Organisation von Membranen und zur Stabilität des Myelins bei und verknüpfen die FA2H‑Aktivität mit dem Sphingolipidstoffwechsel, der Biologie von Oligodendrozyten und Axon‑Glia‑Interaktionen. Eine veränderte FA2H‑Funktion wurde mit Störungen der Myelin‑Lipidzusammensetzung und neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht, was sie für die Untersuchung der Lipidhomöostase im Nervensystem relevant macht. In Mausmodellen wird die Störung von Fa2h häufig genutzt, um Mechanismen der Myelinisierung, Membrandynamik und lipidabhängige zelluläre Stressantworten zu untersuchen.
FA2H Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Fa2h-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Fa2h abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Fa2h-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Fa2h-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.