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Ets-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423870-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ets-1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423870-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Ets1 kodiert den Transkriptionsfaktor Ets-1 aus der ETS-Familie, einen DNA-bindenden Regulator, der Signale aus verschiedenen Signalwegen integriert, um Genprogramme zu steuern, die an Zelldifferenzierung, Proliferation und Migration beteiligt sind. In Mauszellen ist Ets-1 besonders mit der Entwicklung und Aktivierung von Immunzellen verknüpft und prägt die transkriptionellen Antworten nachgeschaltet von Signalwegen wie MAPK/ERK sowie zytokinvermittelter Signalübertragung. Ets-1 moduliert die Expression von Genen, die an der Umgestaltung der extrazellulären Matrix, an Zelladhäsion und an Entzündungsmediatoren beteiligt sind, und stellt damit eine Verbindung zu Prozessen des Gewebeumbaus her. Eine fehlregulierte ETS1-Aktivität wurde in verschiedenen experimentellen Kontexten mit veränderten Immunantworten und onkogenen transkriptionellen Netzwerken in Verbindung gebracht, was ETS1 zu einem nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien der Genregulation macht.
Ets-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ets1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ets1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ets1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ets1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.