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ERRα Double Nickase Plasmid (h) | sc-401772-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ERRα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401772-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ESRRA kodiert den estrogen-related receptor alpha (ERRα), einen verwaisten nukleären Rezeptor, der als Transkriptionsregulator der mitochondrialen Biogenese und des oxidativen Stoffwechsels fungiert. ERRα arbeitet mit Koaktivatoren wie PPARGC1A/PGC-1α zusammen, um Genprogramme zu steuern, die an der Fettsäureoxidation, der oxidativen Phosphorylierung und der zellulären Energiehomöostase beteiligt sind. Durch die Integration in AMPK-, mTOR- und hypoxieabhängige Signalwege beeinflusst ERRα die metabolische Anpassung, Proliferation und Differenzierung in verschiedenen Geweben. Eine fehlregulierte ESRRA-Aktivität wurde mit veränderten metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht und in Zusammenhängen wie Krebsstoffwechsel, kardiometabolischen Funktionsstörungen sowie Muskel- und Knochenbiologie untersucht.
ERRα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ESRRA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ESRRA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ESRRA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ESRRA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.