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eRF1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405156-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
eRF1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405156-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **ETF1** kodiert den eukaryotischen Freisetzungsfaktor 1 (eRF1), einen essenziellen Faktor der Translationsbeendigung, der alle drei Stoppcodons erkennt und in Zusammenarbeit mit eRF3/GSPT1 die Hydrolyse der Peptidyl‑tRNA an der A‑Stelle des Ribosoms fördert. Über seine zentrale Rolle in der Proteostase trägt eRF1 zur Aufrechterhaltung der Genauigkeit der mRNA‑Translation bei und begrenzt das Readthrough von Stoppcodons, wodurch die ETF1‑Aktivität mit ribosomaler Qualitätskontrolle und Überwachungswegen wie dem nonsense‑vermittelten mRNA‑Abbau (NMD) verknüpft ist. Störungen der Translationsbeendigung können die Stressantwort‑Signalgebung, die Belastung der Proteinfaltung und globale Programme der Genexpression verändern, die für die zelluläre Homöostase relevant sind. ETF1 ist daher für Studien zur Translationskontrolle, Codonerkennung und zu Mechanismen von Interesse, die Ribosomendynamik mit krankheitsassoziierten Ungleichgewichten im Proteom koppeln.
eRF1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ETF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ETF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ETF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ETF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.