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ER71 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404462-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ER71 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404462-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes ETV2 kodiert den ETS-Transkriptionsfaktor ER71, einen Masterregulator der Festlegung vaskulärer und hämatopoetischer Zelllinien während der frühen Entwicklung. ER71 bindet an ETS-Motive, um endotheliale Genprogramme zu aktivieren, und treibt Prozesse wie die Vaskulogenese, angiogenes Sprießen und endotheliale-zu-hämatopoetische Übergänge über Signalwege voran, die mit der VEGF/VEGFR-Signalübertragung und umfassenderen transkriptionellen Netzwerken zur Steuerung der vaskulären Identität verknüpft sind. Eine fehlregulierte ETV2/ER71-Aktivität wurde mit abnormer endothelialer Differenzierung und Phänotypen des vaskulären Remodelings in Verbindung gebracht und ist daher relevant für Studien zur Entwicklungsbiologie, Gewebevaskularisierung und tumorassoziierten Angiogenese. Da ER71 nahe der Spitze endothelialer transkriptioneller Hierarchien steht, bietet die Störung von ETV2 einen direkten Ansatzpunkt, um nachgeschaltete Gennetzwerke und Linienentscheidungen zu kartieren.
ER71 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ETV2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ETV2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ETV2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ETV2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.