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EphB6 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-420202 | 20 µg | $397.00 |
Ephb6 kodiert EphB6, ein Mitglied der Eph-Rezeptor-Tyrosinkinasenfamilie, das an kontaktabhängiger Signalübertragung mit Ephrin‑B‑Liganden beteiligt ist und so die Zell‑Zell‑Kommunikation reguliert. Obwohl EphB6 im Vergleich zu anderen EphB‑Rezeptoren eine eingeschränkte Kinaseaktivität aufweist, moduliert es die Rezeptorclusterbildung und nachgeschaltete Signalwege, die den Umbau des Zytoskeletts, Zelladhäsion und gerichtete Migration steuern; dabei bestehen Verbindungen zur Signalgebung über Rho‑Familien‑GTPasen sowie zur Wechselwirkung (Crosstalk) zwischen MAPK‑ und PI3K‑Netzwerken. In Mausmodellen wird EphB6 in Prozessen wie der Aktivierung von Immunzellen und der Gewebeorganisation untersucht, bei denen Ephrin‑Eph‑Gradienten die Zellpositionierung bestimmen. Fehlregulierte, mit EphB6 assoziierte Signalgebung wurde in Zusammenhängen mit verändertem Epithelverhalten und tumorbezogenen Phänotypen untersucht, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt in Studien zur Wachstumskontrolle und zu Interaktionen mit der Mikroumgebung unterstützt.
Das EphB6 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Ephb6-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Ephb6-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Ephb6 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die EphB6-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Ephb6-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der EphB6-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.