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EphB4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401122-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EphB4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401122-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EPHB4 kodiert die Rezeptor-Tyrosinkinase EphB4, einen zentralen Vermittler kontaktabhängiger Signalübertragung über Ephrin‑B‑Liganden, die Zellpositionierung, Grenzbildung und vaskuläre Morphogenese koordiniert. Nach Bindung von Ephrin löst EphB4 eine bidirektionale Signalgebung aus, die mit GTPasen der Rho‑Familie sowie den Src/FAK‑, PI3K–AKT‑ und MAPK‑Signalwegen verknüpft ist und so Zytoskelettdynamik, Adhäsion und Migration reguliert. Die Aktivität von EphB4 ist eng mit der Endothelbiologie und der arteriovenösen Spezifizierung verbunden, und eine Fehlregulation der EPHB4–Ephrin‑Signalgebung wurde in mehreren Krankheitskontexten, darunter Krebs und vaskuläre Malformationen, mit verändertem angiogenem Verhalten und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen EPHB4 zu einem häufig genutzten Ziel für mechanistische Studien zur Zell‑Zell‑Kommunikation, Gefäßentwicklung und Signalgebung im Mikromilieu.
EphB4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EPHB4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EPHB4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EPHB4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EPHB4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.