Date published: 2026-8-27

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EPAS-1/HIF-2 alpha Double Nickase Plasmid (m): sc-420183-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das EPAS-1/HIF-2 alpha Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • EPAS-1/HIF-2 alpha Double-Nickase-Plasmid (m) und EPAS-1/HIF-2 alpha Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Epas1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: EPAS-1/HIF-2 alpha: sc-13596
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    EPAS-1/HIF-2 alpha Double Nickase Plasmid (m)

    sc-420183-NIC
    20 µg
    $410.00

    EPAS-1/HIF-2 alpha Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-420183-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Epas1 kodiert EPAS-1/HIF-2α, einen sauerstoffsensitiven Transkriptionsfaktor, der mit ARNT ein Heterodimer bildet, um die hypoxieabhängige Genexpression zu koordinieren. Bei niedriger Sauerstoffspannung akkumuliert EPAS-1/HIF-2α und fördert über HIF-Signalwege sowie durch Crosstalk mit VEGF-, EPO- und glykolytischen Signalwegen Programme, die mit Angiogenese, Erythropoese, zellulärem Stoffwechsel und stammzellähnlichen Phänotypen verknüpft sind. In Mausmodellen ist die Epas1-Aktivität zentral für die Gefäßentwicklung und die physiologische Anpassung an Hypoxie und besitzt breite Relevanz für hypoxiegetriebenes Remodeling in Tumoren, in Modellen ischämischer Schädigung sowie in entzündlichen Mikroumgebungen. Eine fehlregulierte EPAS-1/HIF-2α-Signalisierung wird häufig als mechanistischer Ansatzpunkt genutzt, um Sauerstoffsensorik, transkriptionelle Kontrolle und metabolische Umprogrammierung zu untersuchen.

    EPAS-1/HIF-2 alpha Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Epas1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Epas1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Epas1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Epas1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.