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ENT4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405115-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ENT4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405115-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **SLC29A4** kodiert den equilibrativen Nukleosidtransporter 4 (**ENT4**), ein Mitglied der SLC29-Familie, das den bidirektionalen Transport von Nukleosiden und verwandten organischen Kationen entlang von Konzentrationsgradienten über Zellmembranen vermittelt. Die ENT4-Aktivität trägt zur Nukleosid-Rettung (Salvage) und zum Purinstoffwechsel bei, beeinflusst dadurch intrazelluläre Nukleotidpools und koppelt so Membrantransport an die DNA-/RNA-Synthese sowie an eine umfassendere metabolische Homöostase. Der Transport durch ENT4 ist empfindlich gegenüber extrazellulären Bedingungen und kann mit zellulären Stressantworten zusammenwirken, die den Nukleotidbedarf und die Signalgebung verändern. Eine veränderte SLC29A4-/ENT4-Funktion wurde im Kontext einer dysregulierten Nukleosidverarbeitung und metabolitengetriebener Phänotypen untersucht, die für die Forschung zu neurologischen und metabolischen Erkrankungen relevant sind.
ENT4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC29A4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC29A4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC29A4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC29A4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.