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EMP-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407036-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EMP-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407036-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EMP3 kodiert das epitheliale Membranprotein 3 (EMP-3), ein tetraspanähnliches Membranglykoprotein, das an der Regulation von Zell‑Zell‑Interaktionen, der Membranorganisation und der Signalübertragung an der Plasmamembran beteiligt ist. In menschlichen Zellen wird EMP-3 mit der Modulation rezeptorvermittelter Signalwege in Verbindung gebracht, darunter EGFR/PI3K–AKT‑ und MAPK‑Signalgebung, wodurch Proliferation, Überleben und Migrationsverhalten beeinflusst werden. Veränderungen der Expression und genomische Alterationen von EMP3 wurden in zahlreichen Tumorentitäten sowie in neurologischen Kontexten beschrieben und mit Prozessen wie Differenzierung, Invasion und Reaktionen auf das Mikroumfeld verknüpft. Als oberflächenassoziierter Faktor wird EMP-3 häufig im Hinblick auf seine Auswirkungen auf Signaldynamik, Trafficking und nachgeschaltete Transkriptionsprogramme untersucht, die für die Krankheitsbiologie relevant sind.
EMP-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EMP3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EMP3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EMP3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EMP3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.